Einstufung der Sprachkenntnisse

In der Einstufung der Sprachkenntnisse von Betreuungspersonal gibt es eine Vielzahl von Bewertungssystemen. Um Schwierigkeiten in der Vergleichbarkeit als auch der Einschätzung vorzubeugen, haben wir unser eigenes Bewertungssystem entwickelt, nachdem wir die Sprachkenntnisse unserer Betreuungskräfte einschätzen.

Aktualisiert :

5.7.2021

Sprachkenntnisse der Betreuungskräfte

Bitte beachten Sie, dass unsere Betreuungskräfte in den meisten Fällen nicht in Deutschland aufgewachsen sind und somit erst im Erwachsenenalter, neben ihrer täglichen Arbeit, angefangen haben, die Deutsche Sprache zu lernen. Wir bitten um  Rücksicht und Verständnis, falls die Betreuungskräfte grammatikalische und sprachliche Fehler machen sollten, oder Probleme haben, direkt eine Frage zu verstehen.

Gerade zu Beginn einer Betreuungszeit legen wir Ihnen ans Herz geduldig zu sein, damit die Betreuungskräfte sich an die neuen Wohn- und Arbeitssituation gewöhnen und anpassen können.

Falls dennoch Probleme in der Kommunikation oder anderer Art auftreten sollten, ist unser Team rund um die Uhr auf Deutsch und der Muttersprache der Betreuungskräfte erreichbar.


Zur Einstufung:


Keine Deutschkenntnisse

Die Betreuungskraft hat noch keine Sprachkenntnisse. Sie versteht und spricht kein Deutsch. Für die alltägliche Kommunikation wird häufig ein Online-Übersetzer/Translator genutzt, womit die Betreuungskräfte erstaunlich gut wissen, umzugehen. 

Stufe 1: Anfängerkenntnisse Deutsch

Die Betreuungsperson hat gerade erst angefangen, die Sprache zu lernen und kann ein paar pflegebezogene Wörter auf Deutsch verstehen und sprechen. Eventuell versteht sie nur ganz einfache, kurze und konkrete Fragen. Der Wortschatz umfasst Wörter und Sätze wie "Mein Name ist", "Guten Tag", "Essen", "Bitte", "Danke", etc.


Stufe 2: Grundlagen Deutsch

Die Betreuungsperson kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sie kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und kann auf Fragen dieser Art auch antworten. Sie kann auch den Notdienst anrufen, um Hilfe bitten und die Angehörigen der betreuten Person z.B. über eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands informieren. Die Betreuungsperson kann sich nur auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.


Stufe 3: Fortgeschrittene Deutschkenntnisse

Die Betreuungsperson versteht fast alles und hat einen erweiterten Wortschatz, der auch über die pflegerischen Tätigkeiten hinausgehen kann. Sie ist im Stande, längere Fragen/Sätze zu verstehen und darauf zu reagieren. Sie kennt einfache Wendungen, die es ihr ermöglichen, sich im Alltag ohne größere Probleme zurechtzufinden. Die Betreuungsperson bemüht sich von sich selbst auf Deutsch zu sprechen. Sie kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.

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