Arten der Demenz

Demenz ist ein allgemeiner Begriff, der eine Vielzahl von Symptomen beschreibt, die mit dem Verlust von Gedächtnis, Denkfähigkeit und Urteilsvermögen einhergehen. Es gibt viele verschiedene Arten und Formen von Demenz, darunter Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenz, Lewy-Körper-Demenz und Frontotemporale Demenz. Jede Form von Demenz hat ihre eigenen spezifischen Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. In diesem Text werden wir die verschiedenen Arten von Demenz genauer betrachten und ihre Auswirkungen auf die betroffenen Personen und ihre Familien diskutieren.

die verschiedenen Arten im Überblick:

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Alzheimer Demenz

Alzheimer ist die häufigste Ursache für Demenz und tritt vor allem im zunehmenden Alter auf. Bei dieser Form der Demenz kommt es zum fortschreitenden Absterben der Nervenzellen. In erster Linie führt dies zu einem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und im weiteren Verlauf ist auch das Langzeitgedächtnis beeinträchtigt. Dadurch können Betroffene im späteren Stadium beispielsweise ihre eigenen Verwandten oder Freunde nicht mehr erkennen. Zudem verschlechtert sich die körperliche Verfassung kontinuierlich, was eine zunehmende Unterstützung im Alltag erforderlich macht. Die genaue Ursache für das Auftreten von Alzheimer ist nicht vollständig geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass die Bildung von sogenannten Plaques im Gehirn (Ablagerungen des krankhaften Proteins Beta-Amyloid) die Entwicklung der Krankheit begünstigt. Der genaue Mechanismus, der zur Plaquebildung führt, ist zum Großteil unbekannt. Bei etwa 1% der Betroffenen ist Alzheimer genetisch bedingt, was bedeutet, dass Veränderungen im Erbgut eine Rolle spielen. Dies impliziert gleichzeitig, dass Alzheimer vererbbar sein kann.
Das löst auch die Frage, was der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz ist, die sich viele Leute stellen. Demenz ist ein Überbegriff, da Alzheimer eine From von Demenz ist.
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Vaskuläre Demenz

Ebenfalls der primären Demenz zuzuordnen, ist die vaskuläre Demenz. Bei dieser Form der Demenz liegt eine Durchblutungsstörung vor, die das Hirngewebe nachhaltig schädigt. Anders als bei neurodegenerativen Demenzformen gehen die Nervenzellen nicht eigenständig zurück, sondern werden aufgrund unzureichender Durchblutung nicht mehr ausreichend versorgt. Die Durchblutungsstörungen können zum Beispiel durch einen Schlaganfall oder unbehandelten Bluthochdruck aufkommen. Das genaue Erscheinungsbild der Erkrankung hängt davon ab, in welchem Bereich des Gehirns die Durchblutungsstörung auftritt und wie stark sie ausgeprägt ist. Im Vergleich zu den neurodegenerativen Demenzformen treten die Veränderungen der vaskulären Demenz schubweise und oft plötzlich auf. Die Symptome ähneln denen der Alzheimer-Demenz, werden jedoch oft früher im Krankheitsverlauf festgestellt.
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Frontotemporale Demenz

Eine weitere Form von Demenz ist die Frontotemporale Demenz, auch bekannt als Morbus Pick. Sie gehört ebenfalls zur Gruppe der primären Demenz und ist eine neurodegenerative Ursache. Der Rückgang der Nervenzellen findet vor allem im Stirn- und Schläfenbereich statt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Persönlichkeit und das soziale Verhalten. Das Erinnerungsvermögen ist hier, anders als bei Alzheimer, nicht so stark betroffen. Zudem tritt diese Demenzform vermehrt bei jüngeren Menschen (45 bis 60 Jahre auf).Auch hier sind die Ursachen größtenteils unbekannt. Eine Vererbung ist möglich.
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Lewy-Körper-Demenz

Die Lewy-Körper-Demenz ist eine weitere Form der neurodegenerativen Erkrankung. Sie äußert sich mit ähnlichen Demenz-Symptomen wie die Alzheimer-Krankheit. Zu den typischen Merkmalen zählen optische Sinnestäuschungen, auch als Halluzinationen bezeichnet, sowie motorische Störungen. Zudem ist es üblich, dass ein schneller Wechsel des Befindens stattfindet. Im Vergleich zur Alzheimer-Krankheit ist das Gedächtnis nicht so stark von der Demenzform betroffen. Des Weiteren zeigen viele Menschen mit Lewy-Körper-Demenz Symptome, die denen des Parkinson-Syndroms ähneln. Dazu gehören Einschränkungen im Bewegungsapparat und Kontrollverlust über Muskelbewegungen. Die Erkrankung erhielt ihren Namen von den sogenannten "Lewy-Körperchen". Der Rückgang der Nervenzellen findet in der Hirnrinde statt, wo sich Eiweißreste des Transport Proteins Alpha-Synuclein ablagern. Dieses Protein ist vor allem für die Regulierung der Dopamin-Ausschüttung verantwortlich. So wird die Kommunikation zwischen den Nervenzellen behindert. Der Grund für die Bildung der Ablagerungen ist nicht bekannt. Selten kann es genetisch begründet werden. Die Lewy-Körper-Demenz betrifft hauptsächlich Menschen ab 60 Jahren.
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Parkinson-Demenz

Demenz kann auch im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit auftauchen. Diese Form wird auch Parkinson-Demenz genannt. Da die Symptome von Parkinson und Demenz nach außen hin oft ähnlich sind, wird es häufig erst spät erkannt. Zwischen 30 und 40 % der Parkinson-Erkrankten sind von der Kombination betroffen.
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Kortikale & subkortikale Demenz

Eine alternative Klassifizierung der Demenzerkrankungen richtet sich nach den Lokalisationen der Veränderung im Gehirn. Man teilt sie in kortikale und subkortikale Demenz ein.Die kortikale Demenz beinhaltet die Formen der Demenz, bei der die Veränderung innerhalb der Hirnrinde stattfindet. Beispiel hierfür sind Alzheimer und Frontotemporale Demenz.
Die subkortikale Demenz beinhaltet Formen der Demenz, bei denen tiefere Schichten des Gehirns, die unterhalb der Hirnrinde liegen, betroffen sind. Beispiel hierfür ist zum Beispiel die vaskuläre Demenz.
Die Einteilung und klare Abgrenzung in kortikale und subkortikale Demenz ist oft schwierig bis gar nicht möglich, da sich eine Demenz, wie zum Beispiel die Lewy-Körper-Demenz, auch als Mischform manifestieren kann.
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Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz

Wenn die Diagnose Demenz einmal da ist, ist das sowohl für die betroffene Person selbst als auch für die Angehörigen eine einschneidende Veränderung im Alltag. Anfangs ist in der Regel nur wenig Unterstützung von Nöten, doch mit der Zeit und dem Fortschreiten der Krankheit wird es für die erkrankte Person immer schwieriger, den Alltag alleine zu bewältigen. Die Unterstützung wird immer umfassender und ist oft nicht mehr neben dem Beruf und / oder der eigenen Familie zu stemmen. Hier möchte marta helfen. Marta hat eine Plattform entwickelt, um Betreuungskräfte, die bereits mit Personen mit demenzieller Erkrankung Erfahrung haben, mit Personen zu vermitteln, die eine Betreuungskraft suchen. Dabei spielen eine faire und transparente Bezahlung eine große Rolle. 



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